Kurzantwort: Eine defekte Abwasserpumpe oder Hebeanlage erkennt man am besten daran, dass Abwasser nicht mehr gefördert wird, Wasser aufstaut oder die Anlage ungewöhnliche Geräusche macht. Schalten Sie die Anlage ab, vermeiden Sie weiteres Einleiten von Wasser und holen Sie sich schnell einen Fachbetrieb in Hamm.
Wofür braucht man eine Abwasserpumpe oder Hebeanlage?
Hebeanalagen werden überall dort eingesetzt, wo Abwasser nicht freifließend durch Gefälle in den Kanal geleitet werden kann. Das ist typischerweise der Fall bei:
- Kelleretagen unterhalb der Kanalzuleitung
- Souterrainwohnungen und Tiefgaragen
- Anbauten, Gartenhäusern oder Werkstätten, die tiefer als der Straßenkanal liegen
- Gewerbeküchen mit intensiver Nutzung
Die Pumpe hebt das Abwasser auf das nötige Niveau, damit es in die Hausleitung und schließlich in den öffentlichen Kanal fließen kann.
Häufige Anzeichen eines Defekts
- Wasser staut sich auf: Das offensichtlichste Zeichen. Die Pumpe fördert nicht mehr, und der Abfluss funktioniert nicht.
- Ungewöhnliche Geräusche: Lautes Rattern, Mahlen oder Summen ohne Förderleistung deutet auf einen mechanischen Defekt oder Fremdkörper hin.
- Pumpe läuft dauerhaft: Wenn die Pumpe nicht abschaltet, obwohl kein Wasser mehr eingeleitet wird, könnte der Schwimmer- oder Schwellenschalter defekt sein.
- Fehlermeldung oder Alarm: Moderne Anlagen haben eine akustische oder optische Alarmfunktion. Nehmen Sie diese Warnung ernst.
- Gerüche: Wenn abgestandenes Abwasser nicht abgepumpt wird, entsteht Fäulnisgeruch.
Mögliche Ursachen
- Verstopfung durch Feuchttücher, Fette oder Feststoffe im Pumpensumpf
- Verschlissenes Laufrad oder defekte Pumpe nach langer Betriebsdauer
- Elektronikfehler, ausgelöster Motorschutzschalter oder Spannungsausfall
- Defekter Schwimmerschalter, der das Ein- und Ausschalten steuert
- Rückschlagventil blockiert oder undicht, sodass Wasser zurückfließt
Sofortmaßnahmen
- Keine weiteren Abwässer einleiten: Stellen Sie die Nutzung aller angeschlossenen Sanitärobjekte sofort ein.
- Stromversorgung prüfen: Prüfen Sie, ob die Sicherung ausgelöst hat. Manchmal genügt ein Neustart der Anlage nach dem Zurücksetzen der Sicherung.
- Sichtprüfung des Behälters: Wenn zugänglich und sicher, prüfen Sie, ob sich offensichtliche Fremdkörper im Pumpensumpf befinden.
- Fachbetrieb rufen: Für alle tiefergehenden Arbeiten ist ein Fachmann erforderlich. Hebeanalagen sind elektrische Bauteile, an denen Laien keine Reparaturen durchführen sollten.
Wann muss ein Fachbetrieb in Hamm her?
Immer dann, wenn der einfache Sicherungs-Reset nicht hilft, die Pumpe mechanisch beschädigt ist oder Abwasser austritt, ist ein Fachmann Pflicht. Ein qualifizierter Betrieb kann die Anlage prüfen, reinigen, reparieren oder, falls nötig, eine neue Hebeanlage installieren.
Wartung verhindert teure Schäden
Hebeanalagen sollten mindestens einmal jährlich gewartet werden. Dabei werden Dichtungen, Schwimmerschalter, Rückschlagventile und das Laufrad geprüft. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Anlage deutlich und verhindert kostspielige Notfälle.